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Einladung - Europäischer Strahlenschutz im Essener Praxistest

FINALES PROGRAMM

 

Sehr geehrte Strahlenschützer,
liebe Kolleginnen und Kollegen,


Europa gestaltet den Schutz vor ionisierender Strahlung neu.

Die EU-Kommission hatte 2011 dem Europäischen Rat hierzu  ein  umfangreiches Vorhaben zum künftigen  Gesundheitsschutz nach dem Euratom-Vertrag zugeleitet. Ende Mai 2013 haben sich die Mitgliedstaaten im Rat auf eine neue Richtlinie zur Festlegung grundlegender Sicherheitsnormen vor den Gefahren einer Exposition gegenüber ionisierender Strahlung geeinigt.  Die endgültige Verabschiedung wird voraussichtlich im Herbst erfolgen. Sie legt für die Mitgliedstaaten Ziel und Inhalt des Strahlenschutzrechts verbindlich für die nächsten ein bis zwei Jahrzehnte  fest.

Deutschland und Österreich müssen innerhalb von vier Jahren Recht und Praxis des Strahlenschutzes den neuen Anforderungen anpassen. Auch die Schweiz wird ihr Strahlenschutzrecht entsprechend ausgestalten. Die englische Fassung der neuen Richtlinie liegt vor. Die deutsche Fassung ist erst nach der Sommerpause verfügbar.

Wie sieht der Schutz vor ionisierender Strahlung für die 500 Millionen Bürger in den 28 Staaten der Europäischen Union in Zukunft aus? Welche Auswirkungen wird das neue europäische Strahlenschutzrecht auf  den Strahlenschutz in Deutschland, Österreich und in der Schweiz haben?

Die 45. Jahrestagung des Deutsch-Schweizerischen Fachverbandes für Strahlenschutz e.V., die gemeinsam mit dem Österreichischen Verband für Strahlenschutz vom 24.-26. September 2013 in Essen stattfindet, wird sich diesen Fragen stellen. Ich lade Sie ein, sich an dem „Essener Praxistest“ und damit an der Gestaltung des Strahlenschutzes in Europa zu beteiligen.

Norbert Peinsipp
Tagungspräsident